Wer hat Anspruch auf den Beratungseinsatz?
Alle Personen mit Pflegegrad 1-5, die Pflegegeld beziehen und zu Hause von Angehörigen oder privaten Pflegepersonen gepflegt werden, haben Anspruch auf Beratungseinsätze. Diese sind teilweise freiwillig (Pflegegrad 1) und teilweise verpflichtend (Pflegegrad 2-5), um das Pflegegeld zu sichern.
Welche Dokumente benötige ich zur Beratung?
Für die Beratung benötigen Sie in der Regel Ihren Pflegebescheid (Nachweis des Pflegegrades) und Ihre Versichertennummer. Weitere Unterlagen wie aktuelle Medikamentenlisten oder Hilfsmittelverzeichnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Unser Team berät Sie gerne, was sinnvoll mitgebracht werden sollte.
Was genau passiert während der Beratung?
Unsere Pflegefachkraft führt ein offenes Gespräch mit Ihnen und ggf. Ihren Angehörigen. Sie prüft gemeinsam mit Ihnen, ob die aktuelle Pflegesituation optimal läuft, gibt Tipps zu besseren Pflegegrriffen, empfiehlt sinnvolle Hilfsmittel und informiert über verfügbare Unterstützungsleistungen wie Entlastungsbetrag oder Verhinderungspflege. Am Ende erhalten Sie einen ausführlichen Beratungsbericht.
Ist die Beratung kostenpflichtig?
Nein. Der Beratungseinsatz ist vollständig kostenlos. Die Kosten werden zu 100% von Ihrer Pflegekasse übernommen. Zwischen Krankenpflegedienst Kolbe und der Pflegekasse wird das Honorar direkt verrechnet – Sie müssen nicht in Vorleistung gehen.
Wie lange dauert die Beratung?
Die Beratung vor Ort dauert in der Regel 20-30 Minuten. Dies gibt genug Zeit für ein ausführliches Gespräch, praktische Beratung und die Besprechung Ihrer individuellen Fragen zur Pflege.
Was passiert nach der Beratung?
Nach dem Gespräch erstellen wir einen detaillierten Beratungsbericht und senden diesen direkt an Ihre Pflegekasse. Sie erhalten eine Kopie des Berichts mit den besprochenen Empfehlungen. Damit erfüllen Sie Ihre gesetzliche Verpflichtung und sichern Ihr Pflegegeld für die nächsten Monate.
Was passiert, wenn ich die Beratung nicht wahrnehme?
Bei Nichtwahrnehmung (ohne Abmeldung) kann die Pflegekasse das Pflegegeld kürzen oder sogar einstellen. Dies geschieht ab dem Monat nach der versäumten Frist. Mit unserem Service über beratungseinsatz.com erhalten Sie rechtzeitig Erinnerungen via WhatsApp, damit dies nicht passiert.
Kann ich wählen, ob ich vor Ort oder digital beraten werde?
Der erste Beratungseinsatz muss zwingend vor Ort stattfinden. Nach diesem ersten Einsatz können Sie für die weiteren Beratungen zwischen vor Ort und digitaler Beratung wechseln, sofern Ihre Pflegekasse dies genehmigt. Digitale Beratungen sind besonders praktisch bei Mobilitätseinschränkungen.
Kann ich den Termin absagen oder verschieben?
Ja, selbstverständlich. Bitte teilen Sie Absagen oder Verschiebungen rechtzeitig über beratungseinsatz.com mit oder rufen Sie uns an. So können wir den Termin kurzfristig umbuchen und garantieren keine Fehlkosten für Sie.